Welche Arten von Ads gibt es eigentlich?
- ADCANDY.STUDIO

- 27. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Mai
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ads zu kategorisieren. Für Creative Strategy ist besonders hilfreich, Ads nach ihrer kommunikativen Aufgabe zu sortieren.
Die folgenden Ads-Arten sind deshalb auch keine offiziellen Kategorien. Aber sie helfen dir dabei, Ordnung in die oft sehr unübersichtliche Creative-Landschaft zu bringen.
1. Angebots- & Kaufimpuls-Ads
Diese Ads sollen die Entscheidung beschleunigen oder einen konkreten Kaufanreiz setzen.
Ad-Typ | Aufgabe |
Discount Ad | Kaufanreiz über Preis, Angebot oder Verknappung erzeugen |
Objection-Handling Ad | letzte Kaufzweifel aktiv beantworten |
Listicle Ad | mehrere Gründe, Vorteile oder Argumente schnell erfassbar machen |
Value Proposition Ad | das zentrale Nutzenversprechen klar auf den Punkt bringen |
2. Problem- & Awareness-Ads
Diese Ads machen ein Problem sichtbar oder erzeugen Relevanz bei Menschen, die noch nicht aktiv kaufbereit sind.
Ad-Typ | Aufgabe |
Problem-Solution Ad | ein konkretes Problem benennen und das Produkt als Lösung positionieren |
PAS Ad (Problem/Schmerz, Agitate/ Verstärken & Solve/Lösung) | Problem, Zuspitzung und Lösung strukturiert aufbauen |
Myth-Busting Ad | einen verbreiteten Irrtum aufgreifen und korrigieren |
Trend-Reactive Ad | einen aktuellen Trend oder kulturellen Moment nutzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen |
3. Vertrauens- & Proof-Ads
Diese Ads reduzieren Skepsis und machen die Marke oder das Produkt glaubwürdiger.
Ad-Typ | Aufgabe |
Social Proof Ad | Vertrauen über Bewertungen, Zahlen oder Kund:innenstimmen aufbauen |
Testimonial Ad | eine persönliche Kundenerfahrung erzählen |
UGC Ad | das Produkt in einer nativen, alltagsnahen Situation zeigen |
Founder Ad | Vertrauen über Gründerperson, Mission oder Entstehungsgeschichte aufbauen |
Expert Ad | fachliche Autorität nutzen, um Vertrauen und Orientierung zu schaffen |
4. Produkt- & Nutzungs-Ads
Diese Ads machen das Produkt konkret verständlich, sichtbar oder erlebbar.
Ad-Typ | Aufgabe |
Feature Ad | eine bestimmte Produktfunktion oder Eigenschaft erklären |
Demonstration Ad | das Produkt sichtbar in Anwendung zeigen |
Product Demo Ad | eine konkrete Produktfunktion praktisch vorführen |
Use Case Ad | einen konkreten Anwendungskontext zeigen |
Unboxing Ad | erste Produkterfahrung, Verpackung und Erwartung inszenieren |
Routine Ad | das Produkt als Teil einer wiederkehrenden Alltagssituation zeigen |
5. Differenzierungs- & Positionierungs-Ads
Diese Ads helfen zu verstehen, warum diese Marke, dieses Produkt oder diese Lösung anders ist als herkömmliche Alternativen.
Ad-Typ | Aufgabe |
Comparison Ad | das eigene Produkt gegenüber Alternativen oder Wettbewerbern abgrenzen |
Comparison-to-Old-Way Ad | die alte Lösung gegen die neue Lösung stellen |
Manifesto Ad | Haltung, Überzeugung oder Markenperspektive stark formulieren |
Value Proposition Ad | das zentrale Nutzenversprechen als Positionierung verdichten |
Hinweis: Value Proposition Ad kann sowohl in Conversion als auch in Positionierung gehören. Je nachdem, ob sie eher kaufnah oder markenstrategisch eingesetzt wird.
6. Lern- & Erklär-Ads
Diese Ads helfen der Zielgruppe, ein Problem besser zu verstehen oder die Lösung gedanklich einzuordnen.
Ad-Typ | Aufgabe |
Educational Ad | Wissen vermitteln und ein Problem neu einordnen |
Expert Ad | fachliche Einordnung durch Autorität schaffen |
Myth-Busting Ad | falsche Annahmen korrigieren |
Feature Ad | erklären, wie oder warum eine Produktfunktion relevant ist |
Achtung: Einige Ad-Typen können in mehreren Gruppen vorkommen.
Das ist kein Fehler, sondern realistisch (ein Expert Ad kann z.B. Vertrauen aufbauen, aber auch erklären).
Damit du die Übersicht leichter in der Praxis nutzen kannst, haben wir die wichtigsten Ad-Typen noch einmal kompakt zusammengefasst.




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